Ein freies 3D-Art-Projekt: Anubis, der schakalköpfige Gott des Totenreichs aus der ägyptischen Mythologie, neu interpretiert als hochglänzende Skulptur aus Chrom und Gold. Zwischen den Sternen, gerahmt von einem leuchtenden Neon-Dreieck, trifft uralte Symbolik auf eine kühle, futuristische Bildsprache.
Die Komposition spielt mit den Insignien des Gottes: Krummstab und Flegel als Zeichen von Schutz und Herrschaft, das Ankh als Symbol des ewigen Lebens. Eine metallische Hand hält sie in den Kosmos hinein — eine ruhige, fast sakrale Inszenierung, die die Bedeutung der Objekte über die Action stellt.
Der Reiz des Bildes liegt im Material. Hochglänzendes Chrom und Gold fangen die Umgebung ein und brechen sie in scharfen Reflexen; grünes und violettes Licht modelliert die Form des Kopfes und gibt der Skulptur Tiefe und Dramatik. Ein Beispiel dafür, wie Shading und Beleuchtung allein eine ganze Stimmung tragen können.
In der Animation kommt die Skulptur in Bewegung: langsame Kamerafahrten und wandernde Lichtreflexe lassen das Metall lebendig wirken und führen den Blick über jede Facette des Anubis — ein kurzer, hypnotischer Loop zwischen Standbild und Film.
Anubis ist für mich eine freie Spielwiese — ein Projekt ohne Auftraggeber, in dem es allein um Form, Material und Atmosphäre geht. Es zeigt, wie sich klassische Mythologie mit moderner CGI zu einem eigenständigen, ikonischen Bild verbinden lässt.